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Bolix (deutsch) — PDF-Datei (61 KB)

Über IFS

IFS Industrial & Financial Systems (www.ifsworld.com), Linköping / Schweden, entwickelt und vertreibt die komponentengestützte Unternehmenssoftware IFS Applications.

 

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Bolix (deutsch)

Das 2001 von IFS installierte IT-System unterstützt die operativen und strategischen Aktivitäten des Unternehmens und hat seine Marktposition wesentlich gestärkt. In wenigen Jahren hat Bolix seinen Marktanteil bei modernem Putz, Farben und Isolationssystemen von 15% auf jetzt 21% gesteigert. Aktuelle strukturelle Verbesserungen und IT-Lösungen unterstützen die weitere Verbesserung des Kundendienstes und der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Veränderungen im Unternehmen

Das Unternehmen entschied sich aus wirtschaftlichen Gründen zu einer Veränderung seiner Geschäftsstruktur. Sein Netzwerk von Auslieferungslagern wurde auf vier Direktverkaufslager reduziert. Statt dessen wurde der Schwerpunkt auf das Netz von Anlagen zum Anmischen von Farben und Putzen gelegt. Bolix verfügt mit landesweit 240 Anlagen über das größte derartige Netzwerk in Polen. Die Endverbrauchen können Bolix-Produkte über mehr als 900 Handelsvertreter des Unternehmens beziehen. Das umfasst auch Großhändler, Baubetriebe, die Castorama-Kette und weitere Vertrags-Unternehmen. Dieses Vertriebsnetz ermöglicht eine meist unmittelbare Auslieferung der von Bolix angebotenen Produkte.

Der IT-Manager Thomasz Czub erläutert: “Wir haben Anfang 2005 mobile Lösungen eingeführt. Wir teilten unseren Außendienst in zwei Gruppen: die Technische und Handelsabteilung sowie die Investitions-Manager. Das sind frühere Zwischenhändler, die letztendlich Investitionsprojekte aufspüren und entwickeln und Beratung durch unseren Außendienst anbieten. Unsere technischen und Vertriebsberater benötigten einen sehr schnellen Zugang zu Informationen über die Zwischenhändler, einschließlich deren Handelsvolumen, Verbindlichkeiten und Lagerbestand. Email-Verbindung zu den Büros reichte zur Problemlösung nicht aus, deshalb rüsteten wir unseren Außendienst mit Palmtops aus. Unsere Investitionsmanager, die im allgemeinen mehr Informationen an das System übertragen und Angebote erstellen, nutzen Laptops mit einer vollständiger CRM-Anwendung. Die gleiche Anwendung läuft auch auf den Palmtops, allerdings in einer schlankeren Version. Somit kann jetzt jeder online per Mobiltelefon mit dem Unternehmen kommunizieren. Oder man kann offline arbeiten und die Daten dann synchronisieren, wenn man ein GSM-Signal empfängt. Jeder Außendienst-Mitarbeiter verfügt über GPS, so dass wir ihn jederzeit lokalisieren können. Die GSM-Daten werden ebenso an das IFS-Berichtssystem übertragen.“ 


Die Herausforderungen des Marktes erfüllen

Früher wurden die Kundenaufträge in einer von 12 Filialen entgegengenommen und an die Zentrale weitergeleitet. Dort wurden sie zu Fertigungsaufträgen zusammengefasst. Die fertigen Produkte wurden an die Filialen und von dort an die Kunden ausgeliefert.

Heute werden die Aufträge vom Zwischenhändler direkt in die Zentrale geschickt und generieren automatisch Fertigungsaufträge. Die Produkte können auf Paletten mit regulären Speditionen zum Zwischenhändler geliefert werden. In dringenden Fällen kann der Zwischenhändler sie auch selbst beim nächstgelegenen Auslieferungslager abholen.

Diese Veränderungen in der Betriebsphilosophie erforderte eine Restrukturierung und Weiterentwicklung des IT-Systems, besonders in der Unternehmenszentrale. Doch IFS Applications ist so beweglich, dass es dabei keine größeren Probleme gab. Das bestehende System unterstützte die Fertigung nur in begrenztem Maße. Es unterstützte die Großhandels-Abläufe einschließlich Kundenaufträge und Rechnungsstellung und wurde auch für das Lagermanagement genutzt. In der neuen Situation musste der Umfang und die Geschwindigkeit des Informationsaustausches erhöht werden. Das Unternehmen implementierte die komplette Fertigungs-Lösung von IFS und führte die automatische Rechnungslegung ein, die sowohl die Erfassung von Kundenaufträgen als auch die Verfolgung von Chargen und Mustern vereinfacht. Weitere neue eingeführte Komponenten umfassten die Verwaltung des Hochregallagers, das Personalwesen und die Lohn- und Gehaltsabrechnung. Der Vertrieb, der fast ausschließlich im Außendienst tätig ist, wird durch IFS CRM unterstützt. 

Stärkere Konzentration auf das Kerngeschäft

Die veränderte Struktur sowie der Umstieg auf Hardware, die besser auf die neue Arbeitsweise abgestimmt ist, erlaubten es dem Unternehmen, sich stärker auf sein Kerngeschäft – die Produktion – zu konzentrieren. Das direkt mit dem Fertigungsprozess verbundene System der Chargen-Verfolgung verminderte die Anzahl an Reklamationen deutlich.

Darüber hinaus verbesserte die automatische Kontrolle der Lagerbestände den Produktionsfluss und senkte die Bestände auf ein Minimum. Das verkürzte die Lagerzeiten gleich doppelt.

Neue Struktur und IT-Lösung führten gemeinsam zu einer schnelleren Auftragsbearbeitung. Sie dauert heute im Durchschnitt 72 Stunden, wobei sie bei den standardisierten „Express-Aufträgen“ noch einmal auf die Hälfte verkürzt werden kann. Zusätzlich dazu garantiert BOLIX die Lieferung innerhalb von 96 Stunden.  

Pläne für die Zukunft

Tomasz Czub erklärt: "Die Änderungen unseres Geschäftsmodells waren der Antrieb für uns, nach neuen, effektiven Lösungen für einen rascheren Informationsfluss und größere Effizienz zu suchen. Wir haben uns zunehmend auf das Internet gestützt. Viele Mitarbeiter können sich heute per Internet am Unternehmens-Server anmelden. Deshalb werden wir bald einen vollständig sicheren Internet-Zugriff auf die Unternehmensdaten implementieren. Im Moment rüsten wir den technischen und vertrieblichen Außendienst schrittweise mit Laptops anstelle der PDA’s aus, da diese Mitarbeitergruppe größere Datenmengen verarbeitet."

Vorteile

  • Niedrigere Lagerbestände
  • Effizienterer Kundendienst
  • Mehr verfügbares Kapital
  • Effizientere Handelsvertreter 

Software

  • IFS Rechnungswesen
  • IFS Logistik
  • IFS Produktion
  • IFS Personalwesen
  • IFS Personalabrechnung
  • IFS Instandhaltung
  • IFS CRM 

System und Hardware

  • HP rp5400 Server für die 9i Oracle Datenbank mit Unix-Betriebssystem
  • Proliant DL380 G4 Server mit Windows 2003-Betriebssystem
  • 64 Anwender in der Zentrale und etwa 60 mobile Anwender mit Palmtops oder Laptops 

Über Bolix

Das Unternehmen wurde 1991 gegründet und trägt seit 2001 den Namen Bolix Sp. z o.o. (Co. Ltd) – dem gleichen Jahr, in dem es mit dem Einsatz von IFS Applications begann. Bolix hat seitdem seinen Marktanteil im Sektor Bauchemie stetig vergrößert. Heute beschäftigt Bolix rund 230 Mitarbeiter, die Mehrzahl davon in seiner Zentrale in Zywiec in Polen. 2003 hatte das Unternehmen einen Umsatz von 80 Millionen Zloty (rund 21 Millionen Euro).


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