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Cloetta Fazer Sverige AB ist die Verkaufs- und Vertriebsorganisation von Cloetta Fazer, dem größten Produzenten von Schokolade und Süßwaren in den nordischen Ländern. Im Jahr 2004 betrug der Gesamtverkaufserlös 3.024 Millionen schwedische Kronen. Die Zahl der Mitarbeiter lag 2004 bei durchschnittlich 1981. Der Süßwarenmarkt ist sehr wechselhaft, mit starken Nachfrageschwankungen und wachsendem Druck von Partnern und Konkurrenten. Um diese Herausforderungen zu meistern, benötigte die Firma Unterstützung durch eine IT-Lösung, die Prozesse rationalisieren und die Planung vereinfachen kann. Mit IFS Applications verfügt Cloetta Fazer Sverige AB jetzt über eine umfassende Logistiklösung, für bessere Planung und Prognosen und präzisere Produktions- und Lieferprozesse. Voraussetzungen für eine optimierte Supply Chain
Verschiedene Faktoren lösten Veränderungen bei Cloetta Fazer aus. Die stetig wachsende Nachfrage von Seiten der Großhändler erforderte eine Erweiterung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit in der Versorgungskette. "Um den Anschluss nicht zu verlieren, mussten wir dafür sorgen, dass wir die Kundenanforderungen erfüllen konnten", erinnert sich Bengt Sjöbert, IT-Manager bei Cloetta Fazer. "Es ist nicht unbedingt typisch für unsere Branche, bei der technologischen Entwicklung eine Vorreiterrolle zu übernehmen, aber wir mussten diesen Schritt wagen. Wir erkannten, dass eine Weiterentwicklung unserer Systeme notwendig war und EDI und Web-Schnittstellen gebraucht wurden." Typisch für die Süßwarenbranche sind auch Saisonschwankungen; Hochsaison sind die Weihnachtszeit und Ostern. Für effiziente Prozesse ist daher eine zuverlässige Planungssoftware unerlässlich. Sie sollte den direkten Informationsaustausch mit den Lieferanten erlauben. Wichtige Daten sollten zum Beispiel so weit wie möglich an den Ursprung der Lieferkette weitergegeben werden, damit alle Beteiligten sich auf Veränderungen rechtzeitig einstellen können. Ziel ist es, das Bestandsniveau so niedrig wie möglich zu halten, um damit auch die Kapitalbindung zu minimieren. Effektive Planungstools können dazu beitragen, den Bestand um durchschnittlich 5 - 10% zu reduzieren. Gleichzeitig muss aber auch der Verkauf gesichert sein. Es ist also eine Frage der Balance.
Unkomplizierte Integration dank der offenen Standards von IFS Applications
Die Entscheidung zugunsten von IFS Applications fiel, nachdem das Programm hinsichtlich seiner Offenheit und der Kompatibilität mit anderen Systemen getestet worden war. "Die Entwicklung neuer Funktionalität wäre zu teuer geworden und hätte außerdem zu viel Zeit beansprucht", erklärt Bengt Sjöberg. "Wir hatten IFS-Programme bereits im Einsatz und waren sehr zufrieden. Vor allem hatten wir den Eindruck, dass uns IFS die Integration externer und interner Systeme erleichtern würde."
Schrittweise Implementierung
In den schwedischen Betrieben der Cloetta Produktion AB waren bis dahin bereits IFS Rechnungswesen und IFS Produktion im Einsatz. Während der späten neunziger Jahre waren die ersten Versionen von IFS Applications in Cloettas Fertigungsstätten in Schweden implementiert und bei Bedarf nach und nach erweitert worden. Zur selben Zeit hatte auch die Vertriebsfirma die IFS-Software eingeführt.
Verbesserte Planung und Produktionsabläufe
Nach der Implementierung von IFS Applications, befanden sich alle Produktionsdaten in derselben Datenbank und die Systeme waren in den gesamten Produktionsablauf integriert. Kontrollierte Prozesse - von der Produktion bis zur Auslieferung - führen zu genaueren Ergebnissen und zuverlässiger Unterstützung. Das wiederum erleichtert die Überwachung und Planung. Manuelle Arbeiten, z.B. die Bearbeitung doppelter Einträge werden überflüssig. Das spart Geld und reduziert Fehler. In der Vergangenheit verwendete Cloetta Fazer eine Reihe herkömmlicher Programme, die an die eigenen Anforderungen angepasst worden waren. Prognosen wurden manuell berechnet und eingegeben; die Daten waren auf mehrere Systeme verteilt. Die IFS-Planungstools, die Cloetta Fazer jetzt verwendet, sind äußerst differenziert und reagieren schnell auf Änderungen. Darüber hinaus sind Daten und Transaktionen von früheren Verkäufen und Herstellungschargen in der IFS-Datenbank archiviert. Bengt Sjöberg fährt fort: "Jetzt verfügen wir über Planungswerkzeuge, die leicht zu bedienen sind und uns einen klaren Überblick über unsere Prozesse liefern. Durch die offene Architektur von IFS Applications können wir nun leichter auf Daten aus verschiedenen Quellen zugreifen. Das ist für exakte Prognosen extrem wichtig." Besonders im zentralen Lager im schwedischen Norrköping sind die Änderungen spürbar. Dort gibt es 17000 Lagerplätze für Produkte mit kurzer Durchlaufzeit. Sowohl Produkte aus der eigenen Produktion als auch von Fazer, Finnland gehen dort ein und werden an Verbraucher auf der ganzen Welt versandt. Etwa 65% der Gesamtproduktion stammen von den beiden schwedischen Fabriken, die ebenfalls IFS Applications einsetzen. Während der ersten drei Monate des Jahres 2001 gingen von der Vertriebsgesellschaft mehr als 45000 Bestellpositionen ein. Im Lager ist Schnelligkeit ein wichtiger Faktor. Auslieferungsaufträge gehen einen Tag vorher ein und Bestellungen, die vor 11 Uhr morgens eingehen, müssen am selben Tag versandt werden. Zur Zeit erfolgt die Kommunikation im Lager über Funk und die Mitarbeiter verfügen über drahtlose Mobilgeräte für den Zugriff auf IFS Applications. Barcodes werden eingelesen, ein Signal wird an das System gesendet und die Auslieferung wird automatisch erfasst. Das gewährleistet eine schnelle, sichere Erfassung der Versandpositionen. Etwa 90 Mitarbeiter arbeiten zur Zeit mit dem System und auch mit dem Vertriebsinformationssystem wurde die IFS-Lösung verknüpft. Aufträge und Prognosen werden an den Handheld Computer des Verkäufers im Laden übertragen und können mit den Daten aus IFS Applications verglichen werden. 2001 war für Cloetta Fazer ein Rekordjahr: Mehr als 70000 Tonnen an Süßwaren wurden produziert. Die Investition in eine neue IT-Plattform, mit der die Veränderungen der Branche bewältigt werden können, hat für das Unternehmen die Basis für weitere Verkaufserfolge geschaffen. Die Lösung lässt sich auch durch Funktionalität wie automatische Bestandsauffüllung, Internetschnittstellen oder elektronische Fakturierung erweitern. Nun möchte man auch Kunden und Partner über Portallösungen in die Prozesse einbinden.
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