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CEAG FRIWO (Deutschland) — PDF-Datei (154 KB)

Über IFS

IFS Industrial & Financial Systems (www.ifsworld.com), Linköping / Schweden, entwickelt und vertreibt die komponentengestützte Unternehmenssoftware IFS Applications.

 

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CEAG FRIWO (Deutschland)

Globale Lösung für einen Global Player

FRIWO Power Solutions (FPS), spezialisiert auf plattform- und kundenspezifische Netz- und Ladegeräte, ist ein Global Player in der Branche. Das Unternehmen produziert an mehreren internationalen Standorten und nutzt das Konzept des Flächenvertriebs, um seine Kunden weltweit zu erreichen. Einerseits gibt es spezielle Sales-Teams, die in den Kernmärkten Deutschland, den USA, China und Japan ein hohes Maß an Flexibilität in Bezug auf Kundenwünsche garantieren. Zusätzlich wird FPS durch Handelsvertreter und Distributoren unterstützt. Durch die starke Internationalisierung ist es für FPS daher zunehmend wichtiger geworden, geschäftskritische IT-Lösungen standortübergreifend zu betreiben.

Anfang der 2000er Jahre hat sich FPS mittelfristig zum Ziel gesetzt, mit der Einführung eines einheitlichen ERPSystems die Voraussetzungen für eine Standardisierung von Geschäftprozessen zu schaffen. 2001 erfolgte eine Restrukturierung im Konzern, so dass das ERP-Projekt daraufhin separat innerhalb der Geschäftseinheit FPS initiiert wurde. Die Ausgangslage sah so aus, dass an den drei Standorten Deutschland, USA und China unterschiedliche, zum Teil auf veralteten Datenbanken basierende betriebswirtschaftliche Softwarelösungen liefen. So war am deutschen Standort das Produkt Brain, heute Infor, auf einem älteren AS400-System im Einsatz. In den USA arbeitete man mit Business Works / Alliance, ebenfalls auf älteren Versionen von Windows plus Access-Datenbank und in China mit JDE unter Windows mit SQL-Server. An den einzelnen Standorten wurden somit auch Geschäftsprozesse auf verschiedene Weise ausgeführt. Eine direkte Kommunikation zwischen den Systemen war nicht möglich. Ebenso hatten die Distributoren keine Anbindung an diese Systeme. Bei der Planung wurde deshalb die Philosophie der besten Gesamtlösung für den standortübergreifenden Einsatz verfolgt.

Evaluierung, Entscheidung, Implementierung

Im Rahmen der nachfolgenden Evaluierung wurden die am ehesten in Frage kommenden Lösungen auf eine Shortlist gesetzt. 2004 begann die eigentliche Auswahl und dabei fiel die Entscheidung auf IFS Applications. In der Praxis näher begutachtete das FPS Projektteam IFS Applications bei einem Besuch in der Schweiz beim Industriemotoren-Hersteller maxon motor. Hier fanden die FPS-Leute eine Situation vor, die in weiten Teilen mit der im eigenen Unternehmen übereinstimmte. Dieser Einblick sollte für den weiteren Projektverlauf hilfreich sein. Vorgesehen war der Einsatz der Komponenten von IFS Applications aus den Bereichen Rechnungswesen, Vertrieb & Support, Engineering, Produktion sowie Logistik.

Das Implementierungsprojekt startete im März 2005 in Deutschland. Das bei FPS auf Hardware von HP installierte System läuft unter Windows, die Daten werden in einer Oracle-Datenbank vorgehalten. Um die Implementierung zu erleichtern, wurden die Fachbereiche entsprechend den Lösungsmodulen von IFS Applications aufgeteilt. Eigens geschulte Key-User machten sich mit dem System vertraut, um später die Anwender in den Fachbereichen einzuweisen. Die Key-User wurden in Absprache mit der Geschäftsleitung für diese Aufgabe zeitweise freigestellt.

Nach erfolgreicher Migration erfolgte das Go-live von IFS Applications bei FPS in Deutschland im März 2006. Ein halbes Jahr später ging das System auch bei den 14 Distributoren in Europa und am Fertigungsstandort in Polen, der als „verlängerte Werkbank“ dient, an den Start. Im Januar 2007 begann der Produktivbetrieb in den USA und im November 2007 nach sehr kurzer Projektlaufzeit auch in China. Damit umfasst die Anwenderbasis 150 Mitarbeiter in Deutschland, 10 in den USA, 75 in China (in der Endausbaustufe) sowie 4 in Polen. Die europäischen Distributoren greifen über Citrix auf IFS Applications zu.


Reibungslos: Roll-out und Go-live

Der interne Projektleiter Frank Smolka, zuständig für Application Management bei FRIWO Power Solutions, zeigt sich zufrieden: „Wir haben einen völlig reibungslosen Go-live erlebt, so dass kaum Nacharbeiten erforderlich waren. Dies ist insbesondere den sehr guten Migrationswerkzeugen zu verdanken. Der Erfolg des Projekts geht nicht zuletzt auf die Beratungsqualität seitens IFS zurück. Eine Besonderheit bei diesem standortübergreifenden, internationalen Projekt war auch der Roll-out von IFS Applications in China in der englischen Version.“ Mit der erfolgreichen Implementierung von IFS Applications steht FPS heute ein standortüber greifendes, global vernetztes ERP-System zur Verfügung, das alle Kerngeschäftsprozesse und speziellen Anforderungen des Unternehmens erfüllt.

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