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Tokai Rubber (deutsch) — PDF-Datei (94 KB)

Über IFS

IFS Industrial & Financial Systems (www.ifsworld.com), Linköping / Schweden, entwickelt und vertreibt die komponentengestützte Unternehmenssoftware IFS Applications.

 

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Tokai Rubber Industries (deutsch)

Internationaler Automobil-Zulieferer rationalisiert seine Lieferkette mit IFS Applications

Das japanische Unternehmen Tokai Rubber Industries produziert seit 12 Jahren vibrationshemmende Teile für die Automobil-Industrie. 1999 wurde unter dem Namen TRI Poland Sp. z o.o.  ein Werk im polnischen Wolbrom eröffnet, das Teile für die Toyota-Werke in Frankreich, Großbritannien und der Türkei sowie für Honda in Großbritannien und Isuzu in Polen zuliefert. Mit ungefähr 100 Beschäftigten ist fast 90% der Fertigung ausgelagert. 

Das Unternehmen hat mit Hilfe von IFS Applications seine Lieferkette, die Fertigung und die Auftragsbearbeitung integriert. Auch EDI-Funktionalität und ein flexibler MRP-Modell wurden eingeführt.

Die Ausgangssituation

Mit Zulieferern in Asien, Fertigung in Polen und Vertriebszentren in Frankreich und in Großbritannien benötigte TRI Polen eine skalierbare, flexible Unternehmenslösung, welche die Kommunikations-Standards in der Automobilbranche - speziell EDIFACT and ODETTE - erfüllt und gleichzeitig die komplexen Lieferketten des Unternehmens so weit wie möglich rationalisiert. Darüber hinaus wollte TRI die Lösung gleichzeitig mit der Inbetriebnahme des polnischen Werkes Einführen, um die Effizienz der Prozesse von Anfang an zu garantieren.

Maciej Pisarski, Logistik-Koordinator bei TRI, erläutert: "Wir sind in einer Situation, die auf dem polnischen Markt selten ist. Wir arbeiten hier, unsere Produkte entstehen hier und wir müssen hier unsere Produktion planen. 90 Prozent unserer Lieferanten kommen jedoch aus Asien und die anderen aus Polen. Unsere wichtigsten Kunden befinden sich im Westen. Die Zulieferzeiten sind oftmals sehr lang, das macht die Planung wirklich kompliziert. Wir mussten sicher sein, dass die Unternehmenssoftware, die wir auswählten, diese Menge an beteiligten Unternehmen auch bewältigen kann."

Die Lösung

Als das Werk in Betrieb ging, hatte das unternehmen sich bereits entscheiden, welches System eingesetzt werden sollte. Besondere Aufmerksamkeit galt der Funktionalität der ausgewählten Lösung, der einfachen Konfigurierbarkeit, der EDI-Komponente sowie der Flexibilität des Systems, die eine Anpassung an die speziellen Anforderungen des Unternehmens ermöglichen musste. IFS Applications erfüllte all diese Anforderungen und bot den zusätzlichen Vorteil eines erfahrenen und starken lokalen Teams von Consultants und Programmierern.

Die Einführung

Maciej Pisarski kommentiert: "Wir bauten das Unternehmen auf und implementierten gleichzeitig die IT-Lösung nach einem abgestimmten Zeitplan. Von Anfang an haben wir eine enge Zusammenarbeit mit IFS hergestellt. Das bezog sich sowohl auf die Lieferung der Server und des Computer-Netzwerkes als auch auf die Auswahl eines Lieferanten für die EDI-Dienstleistungen. Wir haben Komponenten für das Rechnungswesen, die Produktion, die Logistik und natürlich für EDI eingeführt. Drei Monate nach dem Start des Projektes ging IFS Rechnungswesen in Betrieb. Drei Monate später, als das Material für die Testproduktion bereitstand, startete IFS Lagerverwaltung. Die Vertriebs-Komponenten wurden im Zusammenhang mit einer Test-Auslieferung von Teilen an Toyota in Frankreich in Betrieb genommen."

Die Fertigungs-Lösung ist im Moment in der letzten Phase der Einführung. Die für die Kalkulation des Materialbedarfs notwendigen Daten werden aus der IFS-Software entnommen, außerhalb des Systems verarbeitet und in Form von Bestellvorschlägen oder Bestellungen wieder in das System zurückgespielt.

Die Vorteile

Das System ist jetzt seit 2 Jahren in Betrieb. Die Finanz- und die Logistiklösung sind in vollem Umfang im Einsatz, ebenso die EDI-Komponente. Ein entscheidendes Element in der Lieferkette ist das System für den elektronischen Datenaustausch. Die beiden bei den Kunden gebräuchlichsten Standards sind EDI-EDIFACT und ODETTE.
TRI Polen hat zwei Vertriebs-Zentren in Frankreich und Großbritannien. Die Kommunikation mit den Kunden erfolgt mit Hilfe eines globalen EDI-Netzwerkes und über das Internet per EDI Web. Die Vertriebs-Zentren sind unentbehrlich, da die Zeitspanne vom Erhalt bis zur Ausführung eines Auftrages gerade 12 Stunden beträgt und die Belieferung im Just-In-Time-Modus (JIT) erfolgt.  IFS Applications ist für TRI ein wichtiger Faktor bei der Erfüllung dieser Verpflichtungen.

Ein weiterer Vorteil von IFS Applications ist die Integration zwischen den einzelnen Komponenten. So aktualisiert eine einzige Dateneingabe die Daten im gesamten system. Maciej Pisarski erläutert: "Unsere Lager befinden sich in der Nähe der Fabriken unserer Kunden. Jedes Produkt, das von Wolbrom zu einem unserer Lager geliefert wird, wird elektronisch registriert. Produkte, die von einem Lager ausgeliefert werden, werden in unseren Vertriebs-Zentren und vor Ort auf Basis einer EDI-Meldung des Kunden erfasst und ebenfalls automatisch in IFS Applications registriert. Jede Bestellung von einem Kunden per EDI erhalten wir gleichzeitig hier und in den Lagern in Großbritannien und Frankreich. Auf diese Weise kennen wir immer den genauen Status unserer Bestände. Die Informationen zu Verkäufen und Lagerbeständen sind sehr wichtig, um unser Produktionsvolumen an den Bedarf anzupassen und die Kontinuität der Fertigung sicherzustellen. So minimieren wir die Kosten, die mit einer Unterbrechung der Fertigung verbunden wären. Darüber hinaus hat die Fähigkeit zur Prüfung unserer Bestände die Effizienz und Qualität unseres Logistiksystems erheblich gesteigert."

Wenn die Produktions-Komponente in Betrieb geht, wird sie laut Maciej Pisarski die Einsparung von fast 80% der derzeitigen Arbeit ermöglichen. Die Kontrolle der Fertigung, die heute noch fast ausschließlich von Hand erfolgt, wird automatisiert und der Einsatz der Computer wird sich bis in die Werkhalle auswirken. TRI setzt Kanban-Etiketten ein, die Teile durch alle Stufen der Fertigung begleiten. Die Etiketten enthalten die komplette Geschichte des Produkts und werden auch zu Kontrollzwecken genutzt, bis die fertigen Teile aufgrund eines Fertigungsauftrages an die Lager ausgeliefert werden. TRI wird auch in der Lage sein, Arbeitspläne zu automatisieren und den Ausstoß jedes Arbeitsplatzes auf täglicher Basis zu kalkulieren.

Maciej Pisarski fügt hinzu: "Wir haben das volle Potential der Lösung noch nicht ausgeschöpft, aber wir haben schrittweise mehr und mehr Vorteile erschlossen. Wir nutzen viele der Standardauswertungen, die in der Software vordefiniert sind. Aber wir erstellen auch firmenspezifische Auswertungen, um interne Anforderungen unserer Buchhaltung zu erfüllen. Wir haben das Crystal Reports-Instrument von IFS eingeführt, das mit dem System integriert ist, so dass wir diese Auswertungen selbst erstellen können.
Da das Unternehmen plant, seine Tätigkeit auszuweiten, seine Belegschaft zu verdoppeln und das Werk erheblich zu vergrößern, werden neue Anwendungen von IFS hinzugefügt. 

Maciej Pisarski kommt zum Schluss: "Wir beabsichtigen IFS Instandhaltung einzuführen. Mit der wachsenden Anzahl der eingesetzten Maschinen wird eine Wartungs-Software notwendig, um die fehlerfreie Funktion des Produktionssystems zu gewährleisten."

Software

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IFS Logistik
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Hardware

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