Die passende Lösung
WVCO bildete für die Evaluierung eines neuen Systems ein Team aus 10 Managern, um dieses anschließend der Geschäftsleitung zu empfehlen. Ursprünglich erwog das Team schrittweise Verbesserungen des existierenden Systems, musste aber schnell feststellen, dass eine neue Unternehmenslösung eine wesentliche schnellere Amortisation bieten würde. Nach einer 18-monatigen Suche empfahl das Team IFS Applications, nachdem es zu dem Schluss gekommen war, dass nur IFS dem Unternehmen sowohl die benötigte Funktionalität als auch die gewünschte Flexibilität bieten konnte. Die Geschäftsleitung stimmte dieser Empfehlung zu. Die Entscheidung für IFS Applications ging über funktionale Überlegungen hinaus: Das Evaluierungsteam war überzeugt, dass IFS eine passende Wahl war, da die Unternehmenskulturen beider Unternehmen sehr ähnlich sind. „Ein ausschlaggebender Punkt bei unserer Entscheidung war unser Gefühl über IFS und seine Mitarbeiter“, erläutert Nakamura. „Wir vertreten die Philosophie, ein Partner für unsere Kunden zu sein und Lösungen zu finden, die unsere Kunden unterstützen und ihnen Nutzen bringen. IFS folgt einem vergleichbaren Ansatz — sie wollen ein wesentlicher Teil unseres Geschäfts sein.“
‘Nahtlose’ Implementierung
WVCO implementierte IFS Applications in einer dreistufigen Architektur auf der Basis von HP Servern und Clients. Ein Datenbankserver enthält die Oracle® Datenbank. IFS Applications läuft auf separaten Applikationsservern mit einer Citrix® Lösung auf dem Betriebssystem Microsoft® Windows® Server® 2003. Die Rechnungswesen-Anwendung in der Unternehmenszentrale steuert die zentralen Geschäftsprozesse, während die Komponenten aus den Bereichen Produktion, Logistik und Supply Chain die lokalen Anlagen und Produktionsprozesse unterstützen. Das Implementierungsteam hatte beschlossen, dass das neue System in 120 oder weniger Tagen pro Betrieb eingeführt werden sollte, um den Erfolg des Projekts zu gewährleisten. Alle acht Produktionsstätten wurden laut Nakamura in der vorgegebenen Zeit und im Budget in Betrieb genommen, wobei es zu keinem Zeitpunkt notwendig war, das neue und das alte System parallel laufen zu lassen. „Wir haben das System nach der klassischen „Schalter umlegen“ Methode umgestellt“, berichtet Nakamura. „Trotzdem war der Übergang nahtlos, ohne Unterbrechung unserer Kunden- und Lieferantenbeziehungen.“
Die Vorteile
Der wichtigste Beweis für den Erfolg der IFS Implementierung war, dass sie praktisch unsichtbar war. „Unser Ziel war es, Aufträge anzunehmen, unsere Produkte zu produzieren und pünktlich zu liefern, ohne dass unsere Kunden einen Unterschied im Service bemerken”, erklärt Nakamura. „Und wir waren damit erfolgreich.” Mit der IFS Lösung wurde WVCO zum ersten Mal in die Lage versetzt, das vorhandene Praxiswissen und die Prozesse auf das gesamte Unternehmen auszudehnen. Die Mitarbeiter aller Geschäftsstellen aus den verschiedenen funktionellen Bereichen arbeiten jetzt mit einheitlichen Prozessen. Das, gepaart mit der Anwenderfreundlichkeit der Software, erleichtert auch die Schulung der Mitarbeiter. „IFS Applications war sogar noch intuitiver als wir es erwartet hatten — es ist grundsätzlich narrensicher“, stellt Nakamura fest „Wir sind besonders froh, dass wir den IFS Business Modeler™ verwendet haben, um unsere neuen Prozesse abzubilden. Für uns war das lebensrettend, und ich würde dieses Werkzeug jedem empfehlen.” Nakamura erklärt, dass er besonders beeindruckt von den Werkzeugen zur Prognose und Analyse sei, die es dem Personal erlauben, sich auf Aufgaben zu konzentrieren, die kritisch für die Geschäftstätigkeit des Unternehmens sind. Die IFS Lösung hat die Produktionsstätten in Georgia und Louisiana enger mit der Zentrale verbunden. Mitarbeiter dieser Betriebsstätten haben nun Zugriff auf die Planungsdaten in Echtzeit. Die Produktions- und Logistikanforderungen können dadurch besser prognostiziert werden. Reports können durch unternehmensweit verfügbare Finanz- und Produktionsdaten ad hoc erstellt werden. Nakamura lobt auch die IFS Lösung für den elektronischen Datenaustausch (EDI), von der er sagt, dass sie einfach anzuwenden ist und die Umschlagszeit für Reservierungsaufträge verringert hat. Auch mit dem integrierten Lagerhaltungssystem, das ein IFS Partner entwickelt hat, ist er sehr zufrieden. Es erlaube WVCO den Grad der Lagerhaltung für Fertigteile zu reduzieren. „Insgesamt bin ich von dem Partner-Netzwerk, das IFS aufgebaut hat, beeindruckt“, sagt Nakamura. „Die Partner ergänzen die Funktionalitäten und Fachkenntnis von IFS gut. So erhielten wir eine komplette Lösung, die auf unsere spezifischen Anforderungen zugeschnitten ist.“ Nakamura fügt hinzu, das ultimative Ziel jeder Implementierung einer Unternehmenslösung sollte die Schaffung neuer Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung sein. „Das geschieht bereits“, erklärt Nakamura. “Mit IFS sind wir wesentlich schlagkräftiger in der Reaktion auf veränderte Marktanforderungen geworden, was zu einem steigenden Umsatz führte. Und wenn es ein Problem gibt — sagen wir, unsere Gewinnspanne sinkt und wir müssen wissen warum — haben wir jetzt die Daten in Echtzeit verfügbar und können das Problem identifizieren und es sofort lösen.“
Fakten über die Willamette Valley Co.
Die Willamette Valley Company (WVCO) liefert Güter und Dienstleistungen an die Holzprodukt-Industrie und den Einzelhandel. Seit der Gründung in 1952 wuchs das in Eugene, Oregon ansässige Unternehmen von einer kleinen, unternehmerischen Vertriebsagentur zu einem globalen Fertigungsunternehmen mit mehr als 300 Mitarbeitern und 10 Geschäftsbereichen. Zur Produktpalette des Unternehmens gehören synthetische Verbundstoffe, Holz-Spachtelmasse, Farben, Verfestigungsmittel und Grundierungen, Spezialbeschichtungen und Präzisions-Flüssigkeitssteuerungs-Ausrüstungen. Die weithin bekannten Markennamen umfassen Amazing Goop™, Shoe Goo™, E–6000™ Klebemittel, Famowood™ und Wood-Tex™ Holzfüllmittel, und SpikeFast® Füllmittel zur Stopfung von Löchern in Eisenbahnschwellen.
Software
- IFS Produktion
- IFS Logistik
- IFS Engineering
- IFS Rechnungswesen
- IFS/Zeitverwaltung
Hardware
HP ProLiant CL380 G4 Server, 3.8GHz Intel® Xeon™ Prozessor
Betriebssystem: Microsoft® Windows Server® 2003
Datenbank: Oracle® Version 10gR2
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